Paula und Mai haben das diesjährige Mo&Friese KinderKuruFilmFestival besucht und eine spannende Reportage geschrieben:

MO&FRIESE KINDERKURZFILMFESTIVAL – EINE REPORTAGE

Wir sind Paula und Mai, sind beide 12 Jahre alt und gehen in die sechste Klasse des Wilhelm-Gymnasiums in Hamburg. Bei dem diesjährigen Mo&Friese Kinderkurzfilmfestival waren wir als Reporterinnen unterwegs und haben uns vier Vorstellungen angeschaut und eine Reportage geschrieben. Viel Spaß beim Lesen:

Die erste Vorstellung AUßENWELT war die Eröffnung des Filmfestivals am Sonntag den 4.6.17 in den Zeise Kinos. Dort wurden Filme für Kinder ab fünf Jahren gezeigt.

Der erste Film war ein Experimentalfilm mit dem Titel „Feldkunst“ von Sébastien Fau. In dem Film sind aus Heuballen tanzende Figuren entstanden.

Feuerholz, Kanta und Opa hieß der zweite Film. Der Film ist ein japanischer Animationsfilm mit Puppen von Takeshi Yashiro: In dem Film geht es um Kanta und seinen Opa, die in den Bergen leben. Im tiefen Winter legt Kantas Opa so oft Feuerholz nach, sodass beiden immer warm ist. Eines Tages jedoch wird Kantas Opa sehr krank. Kanta probiert seinen Opa warm zu halten, doch es gibt immer weniger Feuerholz und schließlich gar keines mehr. Kanta überwindet sich und holt das Feuerholz aus dem Schuppen. Durch die Wärme wird Kantas Opa wieder gesund. Opa erzählt Kanta, dass Feuerholz dreifach wärmt: wenn man es fällt, wenn es brennt und wenn man mit einem Menschen, den man lieb hat, vor dem Feuer sitzt. Von da an kümmern sich Kanta und sein Opa zusammen um das Feuerholz.

Der dritte Film hieß „Insects & Co“. In dem Experimentalfilm von Natasja Kesmil wird aus einem Marienkäfer eine Fliege und aus der Fliege ein Schmetterling.

Finn macht im vierten Film „Sounds of Nature“, einem Kurzspielfilm von Simon Weber, einen Ausflug in die Natur. Aber Finn spielt eigentlich lieber Konsolenspiele, bis seine Eltern ihm die Konsole wegnehmen. Plötzlich sieht er die Natur als eine Art Computerspiel mit verrückten Geräuschen. Von diesem Moment an hat er sehr viel Spaß in seiner neu entdeckten Welt.

(BILD: Sounds of Nature)

In dem fünften Film „Schnappschuss“, einem Animationsfilm von Arthur van Merwijk, geht es um ein Paar, das einen Schnappschuss von der Natur machen möchte.

Am besten hatte uns der Film „Sounds of Nature“ gefallen, vor allem auch wegen seiner tollen Soundeffekte.

 

Am Donnerstag ,den 8.6.2017, schauten wir uns die zweite Vorstellung mit dem Titel KLIPPO an.

Der erste Film, ein Kurzspielfilm von Elizabeth Nichols, hieß „Die schwarzköpfige Kuh“. Es ging darin um Naserian. Naserian liebt die Schule und ist eine der besten Schülerinnen. Doch ihr Vater bereitet ihre Hochzeit vor. Aber Naserian will nicht heiraten und rennt in die Schule, da sie ihre Zukunftspläne in Gefahr sieht.

(BILD: Die schwarzköpfige Kuh)

In dem zweiten Film „Hypertrain“, einem Animationsfilm von Fela Bellotto und Etienne Kompis, geht es um Vini. Vini läuft seiner Katze hinterher. Um ihn herum sind überall Züge. Plötzlich reist er durch die Zeit und sieht sich selbst.

Operation Kommando“ hieß der dritte Film. Dieser Film ist von Jan Czarlewski. Es ging um zwei Brüder, die im Sommercamp sind und sich als Indianer und Kommandant bekriegen. Am Anfang können sich die beiden nicht von einander trennen, doch zum Schluss verrät der Bruder, der den Indianer spielt, den Kommandanten.

Der vierte Film, ein Kurzspielfilm von Joonas Rutanen , hieß „Ich liebe Anna“. Es geht um Santeri, der bei einem Besuch bei seiner Freundin Anna ihr immer näher kommt.

In dem fünften Film „Ich war erst 14“, einem Dokumentarfilm von Froukje van Wengerden, geht es um die Großmutter der Filmemacherin, die erzählt, wie ihr Vater von den Nazis deportiert wurde.

Ain‘t Got Fear“ von Mikhail Karikis ist ein Dokumentarfilm. Es geht darin um ein paar Jungen, die über ihr Leben rappen. Sie rappen über ihre Vergangenheit und ihre Zukunft.

Am meisten hatte uns an diesem Tag der Film „Die schwarzköpfige Kuh“ beeindruckt.

 

Am Freitag, den 9.6.17, ging es dann für uns zur nächsten Vorstellung WEGWEISER.

In dem erstem Film “Auf der Suche nach einem Land ohne Böses“, einem Dokumentarfilm von Anna Azewedo, ging es um ein kleines Dorf der Ureinwohner Brasiliens. Der Film zeigt, wie sie leben, wie die Kinder aufwachsen und wie sie essen. Doch die großen Städte werden immer größer und kommen immer näher an die kleinen Dörfer Brasiliens heran.

Der zweite Film, ein Kurzspielfilm von Mamadou Dia, hieß „Samstagsvorstellung“. Es geht um zwei Freunde, die durch ein Loch durch die Wand die Kinovorstellungen beobachten, doch bei letzten Vorstellung werden sie erwischt, können aber noch weglaufen. Den Film konnten sie aber leider nicht zu Ende gucken. Das Kino soll aber schließen. Die Freude überlegen sich, wie sie sich das Geld für die Vorstellung verdienen können. Als sie das Geld zusammen haben, wollen sie zusammen in die letzte Kinovorstellung gehen, doch der eine Junge kommt zu spät. Die Vorstellung ist ausverkauft, aber ein Mann bietet ihnen Karten an, die doppelt so teuer sind. Der Junge kauft die Karte und geht alleine rein. Sein Freund ist von ihm enttäuscht.

In dem Animationsfilm „Rubik“ von Xenia Smirnov spielt ein Junge mit einem Zauberwürfel. Aber plötzlich kommt alles durcheinander.

(BILD: Rubik)

Der vierte Film hieß “Mrs. McCutcheon“, ein Kurzspielfilm von John Sheedy. Er handelt von einem Jungen, der gerne Kleider trägt. Auf der neuen Schule wird er deswegen gehänselt, nur sein Freund Trevor versteht ihn.

Der fünfte Film „Die Heimat ist dort, wo du zuhause bist“ war ein Dokumentarfilm von Karl Bots. Es geht darin um eine Familie, die ohne Elektrizität von den Touristen, Kamelen und Schafen lebt.

In dem fünften Film „Flut“,einem Kurzspielfilm von Hiske de Goeje und Randy Oost, geht es um ein Mädchen und zwei Jungen, die eigentlich beste Freunde sind. Doch die Jungen nehmen nicht viel Rücksicht auf das Mädchen, bis ihnen ein Ball ins Wasser fällt und das Mädchen ihn wieder rausholt.

Der Film „Rubik“ hatte uns aufgrund der farblichen Gestaltung am besten gefallen.

Gib mir fünf“ war die letzte Vorstellung, die wir gesehen haben. Die Filme waren alle von Kindern gedreht. Das Thema war „Natur pur“.

Im dem Animationsfilm „Der Angler“ von Paul Neumann angelt ein Mann an einem kleinen See. Ein Fisch beißt an und zieht den Angler ins Wasser. Gemeinsam mit ein paar anderen Fischen zieht er den Angler schließlich durch den ganzen See.

Der zweite Film hieß „Plastik im Meer“. Dieser Animationsfilm von Rocca Hohlbaum und Ben Becker zeigt, wie die Meerestiere unter dem ganzen Plastikmüll leiden. Es geht um ein paar Tiere, die einen Ort ohne Plastik suchen.

Der dritte Film hieß „Die Schmetterlingsfamilie“: Die Schmetterlingsfamilie mit ihren zahlreichen Kindern bekommt ein neues Geschwisterchen. Als alle Kinder zusammen Fangen spielen, ist das Jüngste traurig und geht zu seinen Eltern, weil es zu langsam ist. Da nimmt der Vater es auf den Rücken und so fangen sie alle anderen.

Der nächste Film , ein Animationsfilm von der Grundschule Tennenbronn aus der Medienwerkstatt AG, hieß „4“. In dem Film unterhalten sich eine alte Steindame und ihr Sohn über die vier Elemente. Der Enkel nimmt sie nicht ernst. Doch am Ende schlagen die vier Elemente zurück.

Der fünfte Film, ein Kurzspielfilm von Leo Domogalski und Arthur Kauz, hieß „Fast wie Viidakko“. Er spielt im Jahre 2089. In diesem Jahr stirbt die letzte Pflanze. Peter ist der einzige dem aufgefallen ist, was passiert. Da lernt er Viddakko kennen. Dieser verschwindet jedoch plötzlich und hinterlässt ihm drei Kerne, um die Pflanzen zurückzuholen.

(BILD: Fast wie Viidakko)

Der sechste Film, ein Animationsfilm von Marta, Baches und Eckert, hieß „Rettet das Great Barrier Reef“. In dem Film wird gezeigt, warum das Great Barrier Reef bedroht ist. Er zeigt Möglichkeiten, wie wir es retten können.

Im siebten Film „Baumardo“ verschwinden in einem kleinen Dorf bei einem Sturm alle Bäume. Ein Dorfbewohner macht sich auf den anstrengenden Weg Neue zu holen. Als er allerdings wieder zurückkommt, sind alle Bäume wieder da.

In dem Animationsfilm von Leon Mantey lässt eine Junge seinen Drachen steigen. Als der Drache in einem Baum hängen bleibt, versucht er ihn runter zu holen. Am Ende zersägt er den Baum und fliegt mit ihm und dem Drachen davon.

In dem letzten Film “Ozeane“, der ein von der Moviebande Grundschule Nördlingen-Mitte gedrehter Dokumentarfilm ist, geht es um Kinder, die erzählen, wie schlecht es um die Meere steht und was man tun kann, um sie zu retten.

In dieser Vorstellung gefiel uns der Film “Fast wie Viidakko“ am besten, weil uns das Thema des Films sehr gut gefallen hat.

Wir haben uns Filme für Kinder ab fünf Jahren, ab neun Jahren und ab zwölf Jahren angeschaut. Insgesamt hat uns die Vorstellung für Kinder ab neun Jahren am besten gefallen. Unsere Lieblingsfilme waren „Sounds of Nature“ und „Rubik“. „Sounds of Nature“ hat uns wegen der tollen Toneffekten so gut gefallen und “Rubik” mochten wir, weil uns die Animation mit den Ölfarben gut gefallen hat.

Text: Mai Isenbeck und Paula Gunst

Ava, Juli und Romy haben das Programm WEGWEISER ab 9 Jahre Kahre gesehen und befragen danach Zuschauerinnen und sich selbst zu ihren Lieblingsfilmen.

Du bist als freie*r Journalist*in, als Redakteur*in für eine Schülerzeitung unterwegs oder wolltest Dich längst einmal als Reporter*in versuchen und suchst ständig spannende Themen? Dann bist Du bei uns genau richtig. Mo&Friese sucht filmbegeisterte Nachwuchsjournalist*innen, die für uns vom 4. bis zum 11. Juni 2017 über das 19. Mo&Friese KinderKurzFilmFestival berichten und sich kritisch mit den Kinderkurzfilmen und dem Festival auseinandersetzen.

Ihr bekommt exklusive Presseausweise, mit denen Ihr überall hautnah dabei sein könnt und die Chance habt, die Filmemacher*innen kennenzulernen, Interviews zu führen und spannende Hintergrundinformationen an Eure Leser*innen und Hörer*innen weiterzugeben. Für jede Vorstellung erhaltet Ihr eine Freikarte an der jeweiligen Kinokasse und könnt eine Woche lang die Festivalatmosphäre einfangen! Wir freuen uns auf Eure Meinung zum diesjährigen Festivalprogramm!

Für den Presseausweis kannst Du Dich entweder mit Deiner Schülerzeitung anmelden (pro Schülerzeitung vergeben wir maximal fünf Ausweise) oder als freie*r Journalist*in. Fülle einfach das Formular aus und schicke es bis spätestens 15. Mai 2017 per Fax oder per Post an uns zurück. Wichtig ist, dass Du uns mitteilst, wann und wo Dein Artikel oder Dein Radiobeitrag erscheinen wird. Auch wenn Dich während des Festivals das Schreibfieber packt, kannst Du als Mo&Friese Korrespondent*in spontan, schnell und live Deine Eindrücke und Entdeckungen via Internet über unsere Facebook-Seite in die Welt hinausschicken.

Wir freuen uns auch 2017 wieder viele Mo&Friese Reporterinnen auf unserem Festival zu haben.

Auf dieser Seite veröffntlichen wir Ihre Beiträge zum Festival.

Ich bin ein Textblock. Klicken Sie auf den Bearbeiten Button um diesen Text zu ändern. Lorem ipsum dolor sit amet, consectetur adipiscing elit. Ut elit tellus, luctus nec ullamcorper mattis, pulvinar dapibus leo.

Menü
Achtung! Wir haben eine neue Adresse: Bodenstedtstraße 16, 22765 Hamburg...
+
X