Das Kurzfilm Festival Hamburg gehört zu den renommiertesten und wichtigsten Kurzfilmfestivals Europas. Seit 1998 widmet es sich mit dem jungen Kurzfilm Festival Hamburg Mo&Friese auch dem jüngeren Publikum. Jährlich Anfang Juni zeigt es in internationalen Wettbewerbsprogrammen aktuelle sowie relevante Kurzfilme, die ihrer Zielgruppe auf Augenhöhe begegnen und deren persönliche Sichtweise ernst nehmen.
Durch die Anwesenheit vieler Filmschaffender gelingt es in zahlreichen der moderierten Veranstaltungen, Zuschauer*innen, Filmschaffende und Fachpublikum miteinander in Austausch zu bringen.
Zudem werden in jährlich wechselnden Filmworkshops den Kindern und Jugendlichen Aspekte des Filmemachens nähergebracht und die eigene Kreativität angeregt. Darüber hinaus lädt das Gib Mir 5-Nachwuchs-Filmprogramm junge Filmschaffende bis 18 Jahre dazu ein, eigene Kurzwerke einzureichen.
Mit Licht Malen
Der Workshop MIT LICHT MALEN lädt Kinder zwischen acht und zwölf Jahren ein, mit 35mm-Filmstreifen zu experimentieren, darauf zu malen oder zu kratzen. Ihr erhaltet Bildstreifen und könnt diese mit verschiedenen Materialien zu euren eigenen Bildern gestalten. Alle Bildstreifen werden am Ende zusammengefügt und so entsteht der fertige Film gemeinsam.
Der fertige Film feiert seine Premiere dann am 31. Mai bei der Mo&Friese-Party im Festivalzentrum Post.
Workshop-Termin: 20. Mai, 16-19 Uhr, Jugenkunsthaus Esche
Ihr liebt Filme und sagt auch gern eure Meinung dazu? Dann freuen wir uns, wenn ihr uns als Reporter*innen unterstützt. Gebt bei eurer Bewerbung gern an, warum ihr bei uns mitmachen wollt. Wenn ihr dabei seid, schicken wir euch den Zugang zu ausgewählten Filmen und ihr erstellt ein kurzes Video zu eurem Lieblingsfilm für unseren Instagram-Kanal.
Wer schon vor Festivalbeginn Lust auf kurze Filme hat, ist herzlich willkommen in die Zentralbibliothek am Hühnerposten. Mo&Friese zeigen dort, wie wichtig Freundschaft und gegenseitige Unterstützung sind – und dass man diese oft genau da findet, wo man gerade nicht hinschaut.
Sa, 25.4. 14:00 Eintritt frei
Und wer Lust hat, einen eigenen Trickfilm zu machen, kann sich an den Trickfilm Boxen austoben – für Kinder ab 6 Jahren. Anmeldung nicht erforderlich.
Sa, 25.4. 13:00 Eintritt frei
Einzeltickets
Der Kartenvorverkauf für die Nachmittags- und Wochenendveranstaltungen findet online und über die Spielorte statt. Ticketpreise: 3,50 € (Tickets sind vom Umtausch ausgeschlossen und nicht stornierbar) Kassenöffnung: ca. 15 Minuten vor Vorstellungsbeginn
In der Festivalwoche finden vormittags (2. bis 5. Juni) im Kino moderierte Kita- und Schulvorstellungen statt Ticketpreise: 3,50 € je Schul- und Kitakind (Begleitpersonen frei) Gruppenanmeldung: Der Button ist beim jeweiligen Programm ab Mitte April verlinkt.
Alle Programme werden altersgerecht moderiert. Fremdsprachige Kurzfilme bis 14 Jahre werden in deutscher Sprache eingesprochen. Das Wettbewerbs-Programm ab 14 Jahre ist deutsch untertitelt. Zudem bieten wir einige unserer Programme auch mit Übersetzung in Deutsche Gebärdensprache und Audiodeskriptionan. Diese sind entsprechend gekennzeichnet.
Pädagogisches Begleitmaterial
Zu allen Filmblöcken im Wettbewerb bieten wir pädagogisches Begleitmaterial an, mit dem der Kinobesuch im Unterricht vor- und nachbereitet werden kann.
Dabei wird sowohl auf die im Film behandelten Inhalte als auch auf die filmischen Aspekte eingegangen. Sämtliche Materialien können Sie bei dem jeweiligen Programm herunterladen und ausdrucken.
Programmplan und -heft
Zur Übersicht über die Festivalwoche gibt es hier ab Mitte April den Programmplan und das Programmheft.
Akkreditierung
Akkreditierte Fachbesucher*innen können gegen Vorlage ihres Festivalpasses ab Festivalbeginn am Ticketcounter im Festivalzentrum Post Kaltenkircher Platz sowie in allen Festivalkinos (außer filmRaum) Tickets lösen. Eine Akkreditierung für das Kurzfilm Festival Hamburg und für das Junge Kurzfilm Festival Hamburg Mo&Friese kann hier beantragt werden.
Spielstätten
Festivalzentrum Post Kaltenkircher Platz: Augustenburger/Kaltenkirchener Straße 3001 Kino: Schanzenstraße 75 Abaton Kino: Allende-Platz 3 Lola Kulturzentrum: Lohbrügger Landstraße 8 Metropolis Kino: Kleine Theaterstraße 10 Zeise Kinos: Friedensallee 7-9
Die FRIESE, MO und NEON Jury
Mo&Friese ist ein Wettbewerbsfestival. Deswegen vergeben drei Kinder- und Jugendjurys, gestaffelt in unterschiedlichen Alterskategorien, jeweils einen Preis für ihren Lieblingsfilm.
Der Friese-Preis wird von 7- bis 9-jährigen Juror*innen für die Programme ab 4 und 6 Jahren verliehen.
Der Mo-Preis geht an einen Film aus den Programmen ab 9 Jahren gekürt von 10- bis 13-Jährigen.
Für Filme ab 12 und ab 14 Jahren vergibt eine Jury von Jugendlichen zwischen 14 und 18 Jahren den Neon-Preis.
Die ECFA Jury
Zudem wählt eine dreiköpfige erwachsene Jury einen europäischen Film aus den Programmen ab 4, ab 6 und ab 9 Jahren für den ECFA-PREIS der European Children’s Film Association aus. Mit der Vergabe ist eine Nominierung für den »Besten Europäischen Film für Junges Publikum des Jahres« in der Kategorie Kurzfilm verbunden.
Franciszek Drąg
studierte Film- und Kulturwissenschaften an der Adam-Mickiewicz-Universität, wo er derzeit promoviert. Der langjährige Mitarbeiter der Kurzfilmsektion beim Internationalen Filmfestival Ale Kino! kuratierte u.a. auch Programme für das Animator Film Festival und das Short Waves Festival. Er beschäftigt sich gelegentlich mit Filmkritik und veröffentlicht in verschiedenen polnischen Filmzeitschriften.
Jéssica Pestana
studierte zunächst Violine, später Kunst und Filmwissenschaft. Derzeit absolviert sie einen Master in Frauenstudien in Gesellschaft und Kultur. Sie ist Programmgestalterin bei IndieJunior und Mitglied des Kurzfilmkomitees des Internationalen Filmfestivals IndieLisboa, wo sie verschiedene Bildungsprojekte koordiniert.
Gudrun Sommer
ist Festivalleiterin von DOXS RUHR und Inhaberin von fair enough., einem Büro für nachhaltige und kollaborative Kulturarbeit. Sie initiierte 2002 das bundesweit erste Dokumentarfilmfestival für Kinder und Jugendliche doxs! und gründete „Freund*innen der Realität e.V.“. Zwei Jahre leitete sie die Duisburger Filmwoche und war als Kuratorin und Jurorin für zahlreiche Festivals und Institutionen tätig.
Friese-Wettbewerb
Hufen auf Kufen (Kanopos ir pačiūžos)
– Ignas Meilūnas
Wir haben uns für den Film „Hufen auf Kufen“ entschieden, weil er nicht nur den ganzen Saal zum Lachen bringt, sondern auch zeigt, wie aus gruseligen, unbekannten Momenten lustige Schlittschuherlebnisse werden können. Egal auf welcher Seite vom Eis man steht.
Durch den kreativen Einsatz verschiedener Animationstechniken und Materialien lässt sich die Geschichte von Kuh und Schwein auf dem Eis spannend und mit viel Freude verfolgen.
Der Filmemacher beweist, wie mit Kreativität, Neugier und Witz aus Begegnungen mit fremden Tieren neue Freundschaften entstehen können.
Mo-Wettbewerb
Akababuru: Expresión de asombro
– Irati Dojura
Der Film handelt von einem jungen indigenen Mädchen, das durch das Lachen zu neuer Stärke findet.
Eine bewegende Geschichte, welche in Erinnerung bleibt. Die Idee wurde sehr schön umgesetzt. Der Film spielt in farbenfroher Umgebung mitten in der Natur. Er bietet sowohl spannende, traurige als auch fröhliche Szenen.
Die alte Volksgeschichte wurde auf moderne Art und Weise gut umgesetzt.
Neon-Wettbewerb
Neun Tage im August
– Ella Knorz
Der Film beeindruckt durch seine tiefgründige und gleichzeitig so nachvollziehbare Erzählung eines gesellschaftlich relevanten und doch auch aktuell noch sehr umstrittenen Themas. Anhand einer sensiblen Bildsprache, mitreißender musikalischer Untermalung und überzeugender, in Teilen zusätzlich humorvoller Leistung der Schauspieler*innen gelingt es, das Publikum durch verzweifelte sowie ausgelassene Momente zu tragen. Seine künstlerische und gesellschaftliche Relevanz machen ihn zu einem würdigen Preisträger des Neon-Preises 2025.
ECFA-Nominierung
Wir drehen einen Film
(Conseguimos fazer um filme)
– Tota Alves
In einer Zeit, in der die demokratischen Werte bedroht sind, ist der Kampf um Repräsentation, Integration und Gemeinschaftsbildung wichtiger denn je – und das Kino muss Teil dieses Kampfes sein.
Es reicht nicht mehr aus, einfach nur Geschichten zu erzählen; wir müssen fragen, wer sie erzählen darf, wer gesehen und wer gehört wird.
Dieser Film, der in Zusammenarbeit mit Kindern entstanden ist, ist ein kleiner, aber wirkungsvoller Akt des Widerstands. Er zelebriert die kollektive Vorstellungskraft und stellt die vorherrschende Vorstellung vom Kino als einem Raum für individuelle Visionen und Kontrolle in Frage.
Stattdessen erinnert er uns daran, dass Filmemachen ein gemeinsamer Akt sein kann – und sollte: offen, partizipatorisch und unter Einbeziehung derer, die allzu oft außen vor bleiben. Und das alles mit einem leichten Touch – schrullig, spielerisch und manchmal einfach urkomisch.
Im Kurzfilm wird deutlich, dass mit etwas Mut und Offenheit Freundschaften entstehen, die nicht nur neue Wege jenseits des eigenen Zuhauses eröffnen, sondern auch helfen, aus brenzligen Situationen herauszufinden.
Trotz aller Unterschiede – ob Flattern und Planschen oder Gackern und Grunzen, zeigt der Film auf liebevolle Weise, wie durch Neugierde ganz neue Abenteuer möglich werden.
Mo-Jury
Was um uns herum geschieht
(What’s Happening Around Us)
– Krystsina Ramanava
Unsere lobende Erwähnung ist: Was um uns herum geschieht von Krystsina Romanava. In dem kurzen Film passieren lustige Sachen und er zeigt was passiert, wenn wir in eine Tätigkeit versunken sind.
Uns gefällt die Darstellung der Animation sehr. Dass die Ameisen eine Frau beklauen, während sie in einem Buch versunken ist, war spannend zu beobachten. Wie die Filmemacherin die Dinge betrachtet, während wir in eine Tätigkeit versunken sind, hat uns beeindruckt. Außerdem fanden wir die Szenen mit den Ameisen sehr lustig. Vor allen Dingen als die das Geschirr und weiteres aus der Küche geklaut haben.
NEON-Jury
Storytelling
– Nils Hedinger
Der Animationsfilm „Storytelling“ besticht durch simple und dennoch kreative Bildwelten und eine originelle Erzählstruktur, welche die Beispiele aus der Weltgeschichte auf einzigartige Weise zum Leben erweckt.
Die gelungene Verbindung von Emotion, Humor und Tiefe schafft es, Zuschauer aller Altersgruppen anzusprechen und zu unterhalten. Durch die besondere Gestaltung schafft es dieser Film über Kommunikation, seine Botschaft ganz ohne Sprache auf die Leinwand zu bringen.
ECFA-Jury
Dragfuchs (Dragfox)
– Lisa Ott
Die lobende Erwähnung geht an DRAGFOX für die Art und Weise, wie er die Geschlechterdynamik auf die Tanzfläche bringt und Performativität zelebriert. Der Dragfox fraß und hinterließ keine Krümel.
Friese-Jury 2025
(C) Kathrin_Brunnhofer Mo&Friese_Party 25 24
Mo-Jury 2025
NEON-Jury 2025
ECFA-Jury 2025
Mitmachen
Neben all den tollen Kurzfilmen, die wir gern mit euch im Kino anschauen und dann auch darüber sprechen, freuen wir uns auch immer riesig, wenn ihr Lust habt, bei Mo&Friese mitzumachen. Und das geht in ganz unterschiedlicher Weise.
Jedes Jahr brauchen wir die Unterstützung von Kindern und Jugendlichen, die die Filme bewerten oder ihre eigenen kurzen Werke bei uns einreichen. Vielleicht gibt es aber auch Filmthemen, die ihr gern ein wenig besser kennenlernen möchtet? Dafür haben wir ganz unterschiedliche Workshops, die wir nicht nur während der Festivalwoche anbieten. Und falls ihr gern anderen Tipps geben möchtet, welche Filme sich zu sehen lohnen, dann seid ihr als Reporter*in bei uns richtig.
Gib Mir 5! “GEGENSÄTZE”
Schickt uns eure Filme für das Nachwuchs-Filmprogramm 2026!
Stellt euch vor, es gäbe nur Sommer oder nur Winter – das wäre doch langweilig, oder? Gegensätze machen das Leben spannend! Und sie sind überall: alt vs. neu, ordentlich vs. chaotisch, Tag vs. Nacht, groß vs. klein, mutig vs. ängstlich und und und …
Bestimmt kennt ihr das Sprichwort „Gegensätze ziehen sich an“ – Was geschieht, wenn ein winziger Zwerg und eine riesige Riesin beste Freunde wären? Oder ein Roboter aus der Zukunft und ein Ritter aus der Vergangenheit? Oder ihr wendet das Thema auf der bildlichen Ebene an und lasst eure Figuren von der Decke baumeln, zeigt eure Filme invertiert oder findet heraus, was passiert, wenn auf einmal die Zeit rückwärts läuft?
Habt ihr eine Idee zu dem Thema und wollt sie zum Leben erwecken? Lasst eurer Fantasie freien Lauf und macht daraus eure eigenen Filme voller Überraschungen und Gegensätze!
Um am Gib Mir 5! Nachwuchs-Filmprogramm teilzunehmen, solltet ihr euren maximal 5 Minuten langen Film bis zum 22. März 2026 bei uns einreichen. Es gibt zwei Alterskategorien: bis 13 Jahre und zwischen 14 und 18 Jahren.
Wir freuen uns auf eure Filme!
Gib Mir 5! “GEGENSÄTZE”
Stellt euch vor, es gäbe nur Sommer oder nur Winter – das wäre doch langweilig, oder? Gegensätze machen das Leben spannend! Und sie sind überall: alt vs. neu, ordentlich vs. chaotisch, Tag vs. Nacht, groß vs. klein, mutig vs. ängstlich und und und …
Unser diesjähriges Thema beim Gib Mir 5! Nachwuchs-Filmprogramm bot jungen Filmschaffenden mit dem Thema „Gegensätze“ jede Menge Freiheit, um alles zu zeigen, was ihnen etwas bedeutet.
Eine Auswahl der eingereichten Filme zeigen wir am Sonntag, d. 7.6. im Festivalzentrum Post.
Die Filme für Filmschaffende bis 13 Jahre zeigen wir um 12 Uhr, die Filme für Filmschaffende zwischen 14 und 18 Jahren im Rahmen von Gib Mir 5! NEON um 15 Uhr.
Gib Mir 5! NEON wurde in Kooperation mit dem Esche Jugendkunsthaus und dem DREH DEINEN FILM! e. V. von einer Jugend-Jury kuratiert und wird selbständig präsentiert.
Gib Mir 5!
So 7.6. | 12 Uhr
Festivalzentrum Post Kino Saal
Gib Mir 5! NEON
So 7.6. | 15 Uhr
Festivalzentrum Post Kino Lampenlager
Mo&Friese unterteilt sich in drei altersgestaffelte Filmwettbewerbe.
Pro Wettbewerb entscheidet jeweils eine Jury über die Auszeichnungen.
Der Friese-Preis wird von Juror*innen zwischen 7 und 9 Jahren für die Programme ab 4 und 6 Jahren verliehen.
Der Mo-Preis geht an einen Film aus dem Programm ab 9 Jahren, gekürt von 10- bis 13-Jährigen.
Für Filme ab 12 und 14 Jahren vergibt eine Jury von Jugendlichen zwischen 14 und 18 Jahren den NEON-Preis.
Bis Mitte April des jeweiligen Jahres freuen wir uns riesig über Jury-Bewerbungen von begeisterten Kurzfilmfans.
Wettbewerbs-Jurys für Juni 2026
Wenn du gerne richtig viele Filme guckst – am liebsten im Kino – und danach gar nicht aufhören kannst, darüber zu reden, dann bist du hier genau richtig! Denn alles, was du für unsere Jury brauchst, ist Leidenschaft für Filme und Zeit während der Festivalwoche.
Als Mitglied der Kinder- oder Jugendjury diskutierst du mit anderen Filmfans über eure Kinoerlebnisse und entscheidest, welche Filme die Preise gewinnen. Es warten also jede Menge Filmschätze auf dich und dein persönliches Urteil!
Wenn du zwischen 7 und 9 Jahren alt bist, kannst du dich für die Jury des Friese-Preises bewerben, zwischen 10 und 13 Jahren für die Jury des Mo-Preises und zwischen 14 und 18 Jahren für den Neon-Preis. Als Bewerbung freuen wir uns über einen kurzen Text geschrieben von euch selbst. Erzählt uns ein bisschen von euch und warum ihr gern in der Jury dabei sein würdet.
Nach Ende der Bewerbungsfrist am 1. April 2026 melden wir uns dann schnellstmöglich bei euch.
Preise in drei Kategorien
Der Friese-Preis wird von 7- bis 9-jährigen Juror*innen für die Programme ab 4 und 6 Jahren verliehen.
Der Mo-Preis geht an einen Film aus den Programmen ab 9 Jahren gekürt von 10- bis 13-Jährigen.
Für Filme ab 12 und ab 14 Jahren vergibt eine Jury von Jugendlichen zwischen 14 und 18 Jahren den Neon-Preis.
Alle Preise des internationalen Wettbewerbs sind mit 1000 Euro dotiert.
Neben dem sorgfältig kuratierten und breit gefächerten Kurzfilmprogramm bietet Mo&Friese Junges Kurzfilm Festival Hamburg jedes Jahr kreative Workshops an, die sich jeweils in ganz unterschiedlicher Weise dem Medium Film nähern.
Kinder und Jugendliche werden hier eingeladen, in Kleingruppen selbst aktiv zu werden. Gemeinsam mit Expert*innen aus den jeweiligen Fachgebieten geben wir Einblicke in das künstlerische Filmschaffen hinter und vor den Kulissen und regen zu eigener Kreativität an.
Die Workshops finden meist im Zeitraum April bis Juni statt. Die Anmeldung muss bis zur angegebenen Frist per Mail erfolgen. Die genaueren Infos zu den aktuell buchbaren Angeboten werden hier rechtzeitig bekannt gegeben.
Der Workshop MIT LICHT MALEN lädt Kinder zwischen acht und zwölf Jahren ein, mit 35mm-Filmstreifen, also das Zelluloid, zu experimentieren, darauf zu malen oder zu kratzen. Ihr erhaltet Bildstreifen und könnt diese mit verschiedenen Materialien zu euren eigenen Bildern gestalten. Dabei gibt es sowohl durchsichtige oder bereits belichtete schwarze Streifen als auch Filmschnipsel, auf denen noch der ursprüngliche Film zu erkennen ist.
Jedes Kind bearbeitet mehrere Bilder – pro Filmsekunde sind aber 24 Bilder nötig – , somit entsteht der fertige Film am Ende kollektiv durch das Zusammensetzen der einzelnen Bildstreifen von allen Teilnehmenden. Die Streifen werden aneinander geklebt, genau so wie es früher auch gemacht worden ist. So gestalten alle gemeinsam einen Teil davon.
Der fertige Film feiert seine Premiere dann am 31. Mai bei der Mo&Friese Party im Festivalzentrum Post.
Einige kurzfilm-begeisterte Kinder haben beim letzten Festival vorab einige Filme geschaut und euch auf unserem Instagram-Kanal einen Einblick in ihre Favoriten gegeben. Außerdem haben einige von euch die Filmschaffenden vor Ort getroffen und ein Interview mit ihnen geführt.
Einmal mit Oskar Lehemaa, den Regisseur von „Verlorene Socken“ und mit Britt Dunse, der Regisseurin von „Hai oder Hyäne“.
Wenn auch ihr Lust habt, die ersten zu sein, die sich die kurzen Filme anschauen und hinterher mit den Filmschaffenden sprechen, dann bewerbt euch als Mo&Friese Reporter*innen.
Klasse, reserviert! –
Spendieren Sie Schulklassen einen kostenfreien Festivalbesuch
Ein Kurzfilmfestival-Besuch ist auch für Schulklassen eine großartige Erfahrung. Nicht nur die Freude an einem gemeinsamen Kinobesuch mit den Mitschüler*innen, sondern vor allem der direkte Kontakt mit den Filmschaffenden, die Auseinandersetzung mit verschiedenen Filminhalten, -formaten und -techniken und nicht zuletzt der Raum für alle nur erdenklichen Fragen, macht den Festivalbesuch zu etwas Besonderem.
Jedes Jahr laden wir Lehrkräfte, deren Klassen sich einen Festivalbesuch sonst nicht leisten könnten, ein, sich bei uns zu melden und sich für eine Kinovorstellung zu bewerben.
Um dies möglichst vielen Klassen zu ermöglichen, freuen wir uns immer riesig über finanzielle Unterstützung. Für Juni 2024 suchen wir wieder Fördernde, die mit einer steuerlich absetzbaren Spende über 100,- Euro einer Klasse einen Festival-Besuch bei Junges Kurzfilm Festival Hamburg Mo&Friese im Kino ermöglichen. Filmgespräch, Filmemacher*innen und Festivalatmosphäre inklusive.
Die weitere Organisation übernehmen wir. Sie brauchen lediglich mit uns in Kontakt zu treten.